Nach ihrer Konstruktion lassen sich Radnaben in Monoblock-Rad und mehrteilige Räder (zweiteilige und dreiteilige Räder) unterteilen.
Bei einem Monoblock-Rad bildet die Radnabe eine Einheit, während ein zweiteiliges Rad aus Felge und Speichen besteht, die anschließend mit hochfesten Schrauben verbunden und verstärkt werden. Das dreiteilige Rad basiert auf dem zweiteiligen Rad und stellt eine Weiterentwicklung dar.
Zweiteiliges Schmiederad: 2 Komponenten, bestehend aus Felge und Speiche.
Dreiteiliges Schmiederad: Es besteht aus drei Komponenten. Der Felgenrand der dreiteiligen Radnabe setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem Vorder- und dem Hinterteil. Die dreiteilige Radnabe besteht somit aus drei Teilen: dem Vorderteil, dem Hinterteil und den Speichen.
Weiterführende Informationen:
Je nach Modell und Anforderungen werden für die Oberflächenbehandlung der Radnaben unterschiedliche Verfahren angewendet, die sich grob in zwei Kategorien einteilen lassen: Einbrennlackierung und Galvanisierung. Bei Felgen gängiger Modelle spielt die Optik eine untergeordnete Rolle, eine gute Wärmeableitung ist jedoch unerlässlich. Hier kommt in der Regel die Einbrennlackierung zum Einsatz, bei der die Felgen zunächst lackiert und anschließend galvanisch eingebrannt werden. Dieses Verfahren ist kostengünstiger, die Farbe ist brillant und die Haltbarkeit lang – selbst nach der Verschrottung des Fahrzeugs bleibt die Farbe der Felge unverändert.
Diese Art von Radnabe ist preisgünstig und bietet eine umfassende Ausstattung. Galvanisierte Felgen werden in Silber-, Wasser- und Reingalvanisierung unterteilt. Obwohl silber- und wassergalvanisierte Felgen eine leuchtende und kräftige Farbe aufweisen, ist ihre Haltbarkeit relativ kurz, weshalb sie vergleichsweise günstig sind und bei vielen jungen, trendbewussten Menschen beliebt sind. Reingalvanisierte Felgen hingegen zeichnen sich durch eine lange Farbbeständigkeit aus und stehen für hohe Qualität und einen höheren Preis.
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2021