Kennen Sie diese Geheimnisse von Fünfspeichenrädern?

Das Rad ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Autos. Es dient einerseits als Träger für den Reifen und verbindet Bremstrommel, Radscheibe und Antriebswelle. Andererseits trägt es maßgeblich zur Fahrstabilität und zum Luftwiderstand bei. Daher ist die Konstruktion des Rades von großer Bedeutung.

Viele aufmerksame Autobesitzer werden feststellen, dass die Räder der meisten Modelle auf dem Markt, sogar vieler Luxuswagen, ein Fünf-Speichen-Design aufweisen. Wissen Sie, warum?

Erstens, um Kosten zu sparen. Beim ursprünglichen Felgendesign wird oft ein schlichterer Stil gewählt. Im Allgemeinen ist die Fünfspeichenkonstruktion relativ einfach. Je mehr Speichen, desto höher der Aufwand in der Fertigung und desto größer die Kosten. Außerdem wirkt die Fünfspeichenfelge sehr schlicht und schlank und hat eine schöne Form, weshalb sie bei Designern beliebt ist.

Zweitens ist die Krafteinwirkung auf die Fünfspeichennaben relativ gleichmäßig. Heutzutage bestehen die meisten Felgen aus Aluminiumlegierung. Obwohl sie wärmebehandelt wurden, bleiben Restspannungen bestehen. Bei einer geraden Speichenzahl kann es leicht zu hohen Spannungen zwischen den 180-Grad-Speichen kommen, und bei Überschreitung der Zugfestigkeit können Risse entstehen.

Bei einer ungeraden Anzahl von Speichen verteilen sich Spannung und Verformung auf mehr Speichen, die eine gleichmäßige Belastung tragen.

Warum es sich nicht um eine Dreispeichen-Radnabe handelt? Weil bei einem Dreispeichenrad die Speichen zu weit auseinander liegen und die Kräfte dennoch konzentriert wirken. Eine Fünfspeichen-Radnabe ist daher ideal. Aus diesem Grund sind Zehnspeichenräder üblicherweise in einer Doppelfünfspeichen-Anordnung ausgeführt.


Veröffentlichungsdatum: 24.01.2022